Ghana-Projekt der Kuhstraße Velbert

Vielen Dank für die tolle Unterstützung! Wir konnten mit den neuen Schuluniformen, Fußbällen und weiteren Sportmaterialien einen ganzen Dorfvorstand zu einer Sitzung zusammentrommeln.

Projekt Kuhstraße-Ghana 2015

Dank der zahlreichen Spenden der Grundschule Kuhstraße (http://www.schule-kuhstrasse.de/)  in Velbert konnten wir auch dieses Jahr in Kooperation mit der ghanaischen NGO „Action Against Rural Poverty“ ein vielversprechendes Projekt ins Leben rufen.

Nach 45 Minuten Fahrt in nord-östlicher Richtung auf einer nicht geteerten, nicht befahrenen Straße kamen wir im kleinen Dorf Akrabong an, dort sorgte ein Auto für Aufregung, da die Menschen im gesamten Dorf nur ein Motorrad für Notfälle haben. Als ich einen Dorfältesten fragte, wie Kranke ins Krankenhaus (ca. 1h Fahrtzeit) gebracht werden sagte er mir, dass genau dafpr das Motorrad bereit stünde. Akrabong hat kein fließendes Wasser, es gibt einen Brunnen zum Wasser pumpen. Ebenfalls fehlt ein Stromanschluss, das heißt nach 18 Uhr (Sonnenuntergang) herrscht otale Dunkelheit. Das Dorf hat ca. 700 Einwohner. Die Schule, die wir unterstützten ist eine staatliche Grundschule mit ca. 100 Schülern (die auch aus umliegenden Dörfern kommen). In der Schule herrscht Uniformpflicht, d.h. wer keine Uniform trägt, darf nicht zum Unterricht erscheinen… Deswegen habe ich in Kooperation mit AARP mir zur Aufgabe gemacht, die Kinder, die keine Schuluniformen besitzen damit zu unterstützen. Wir schneiderten 40 Schuluniformen, die den bedürftigen Kindern zu Gute kamen. Außerdem brachten wir Sportmaterial mit. Die Lehrer hatten die Schüler, die wir unterstützen zuvor ausgewählt, uns die Namen und das Alter mitgeteilt. Bei der Übergabe der Uniformen erschienen nicht nur die Dorf-Ältesten, sondern auch die Chiefs (Bürgermeister) und Schulleiter, sowie Lehrer. Alle bedankten sich und freuten sich sehr.

Der Schulleiter und die Fußballbegeisterten freute sich vor allem über die Sportmaterialspenden (Bälle, Fußballschuhe, Ballpumpe) damit kann der Sportunterricht losgehen.

Stolz aber schüchtern und etwas verlegen:

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Projekt Nummer 2: Dorf: Akroma. Wenn man aus Akrabong 20 Minuten noch weiter die Dorfstraße entlangfährt, kommt man etwas verstaubt im kleinen Dorf Akroma an. Dort halfen wir ebenfalls mit Schuluniformen und uns wurde reichlich mit frischen Kokusnüssen, Kasawa, Kontombre und Yam-Wurzeln gedankt.

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Projekt Nummer 3 war wie letztes Jahr die SWIS (Swedru International School). Wieder einmal durften sich die Kids über Sportmaterial freuen. Am glücklichsten war der Sportlehrer Benjamin:

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Kolping erforscht Ghana

„Kolping macht Sonntag“

Unter dem Motto veranstaltete Olaf Pettau am 27.September 2014 einein Workshop mit dem Thema „Entdecke Ghana“, der mit einem anschließenden Gottesdienst abgeschlossen wurde. Ich durfte ihm mit Tatkraft beiseite stehen, es gab viel zu organisieren und auch die WAZ schaltete sich ein ( http://www.derwesten.de/staedte/velbert/christine-schremmer-aus-velbert-berichtet-aus-ghana-id9866943.html ) . Nach einer kleinen Ghana Prääsentation, die ich mit Bildern meiner Zeit in Ghana einleitete, gab es einen Oware Bastelworkshop, die Kinder konnten sich ghanaische Symbole stempeln, oder trommeln, tanzen oder einen typischen ghanaischen Snack backen, von der Kolping Jugend Köln wurde ein Schoko Tasting angeboten. Das Wetter spielte super mit und wir hoffen, dass es allesn geschmeckt und Spaß gemacht hat. Bei dem anschließenden Gottesdienst ging es um das Thema „Licht“, welches in einem Land, wo manchmal der Strom ausfällt sehr wichtig ist. Es gibt eine Aktion Namens „Lichtbox“, der der kleine Solarzellen gebaut werden und dann z.B. in Krankenhäusern eingesetzt werden können. ( http://www.kinduku.de/aktionen/aktion-lichtbox/ ).

Vielen Dank an alle fleißigen Helfer und ganz besonders an Olaf Pettau!

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Life is tasty…

Zurück in Deutschland

Kulturschock im eigenen Land ist das möglich? Ich dachte immer es ist doch eigentlich unmöglich, da ich mein ganzes Leben hier verbracht habe aber da habe ich mich wohl getäuscht. Es ist erschreckend wie fremd mir meine eigene Kultur geworden ist, nach „nur“ einem Jahr… Man nimmt alles ganz anders wahr. Die Menschen auf den Straßen, die Umgebung und die Menschen mit denen man Zeit verbringt sind auch fremd geworden. Aber ich denke es ist nur eine Frage der Zeit bis ich mich wieder hier im normalen, hektischen Alltag zurechgefundne habe.

Ich habe mich sehr gefreut meine Familie und Freunde wiederzusehen und wieder in meinem eigenen Bett zu schlafen. Vor allem habe ich Lasagne und Erdbeeren, Körnerbrot, Eis und Schokolade genossen.Jetzt geht es erstmal los mit Uni-Auswahl und dann wird noch der deutsche Sommer ein wenig ausgekostet.

Ich freue mich sehr, euch von meinen Erfahrungen zu berichten.

Eure Christine

Obruni bye bye

20.07.13

Abschiedsparty in SWIS

Nachdem ich 11 Monate mit der Schule zusammenarbeiten durfte habe ich mir überlegt eine Abschiedsparty zu machen und stellte die Frage klein oder groß? wen lade ich ein? schüler oder Lehrer? oder beides? essen und trinken? Programm? Schließlich habe ich mit dem Hauslehrer der Schule (der dort wohnt und die Boarders betreut) eine Abschiedspartygeplant für Lehrer und  Boarders. Wir haben einen Film über die Schule zusammengeschnitten und auf einer großen Leinwand gezeigt, wir hatten einen DJ,der mit riesigen Boxen den großen Speisesaal mit Musik gefüllt hat, die Kids haben Azonto getanzt, gerappt, gesungen und kleine Sketchs aufgeführt,Snacks und Drinks verteilt. Ich denke alle hatten ihren Spaß, vor allem als am Ende wir (Lehrer) mit den Schülern alle zusammen getanzt haben.

21.07.13

Abschiedsdinner mit den Gastfamilien

Auch meiner Gastfamilie wollte ich für die schöne Zeit danken. Annalena, Pauline, Tobias und ich haben unsere Familien in Winneba zum Abendessen ausgeführt. Sie haben sich über unser europäisches Essen wie Pizza, Pommes und Burger gefreut,die Kids sind wild herumgesprungen und alle Familien haben sich gut verstanden.

22.07.13

Zum Abschluss meiner „Ghana Zeit“ hatte ich das Glück, dass meine beste Freundin KAROLIN ♥ mich besuchen gekommen ist, um nochmal mit mir herumzureisen, meine Freunde und Familie kennenzulernen, und mich letztendlich wieder mit nach Hause zu bringen. Ihr Standartsatz auf die Frage, was sie denn hier macht war: I came to pick up Christine. Wir hatten natürlich sehr viel Redebedarf und haben nochmal die schönsten Ecken von Ghana erkundet.

27.07.13

Die ersten deutschen weltwärts-Freiwilligen verlassen Ghana. Alle Freiwilligen aus unserer Gruppe, die mit IJGD (internationale Jugend Gemeinschaftsdienste) in Ghana waren sind am 27. zurückgeflogen. Da waren wir nur noch 20 von 42 …

03.08.13

Abschiedswochenende in Cape Coast.

04.08.13

Abschiedsparty in unserem Standart Spot

Der letzte Abend für Annalena und mich (die beiden Kolpingfreiwilligen) musste natürlich in unserem Lieblingsspot verbracht werden. Wir hatten das Glück, dass an dem Tag sogar eine Live Band vor Ort war, die Reaggae Musik gespielt hat.🙂 Alle unsere Freunde waren nochmal da und wir konnten uns verabschieden.

05.08.13

Schnell nochmal alle Besorgungen in der Stadt machen, letzte Mitbringsel kaufen, KOFFER PACKEN aaaahrg und dann kam irgendwie schon das Taxi zum Flughafen…. Ich wusste gar nicht,dass ich so viel wieder mit zurück nehmen würde… Hat aber dank Karos Ersatzkoffer alles gut gepasst. Die Trommel war im Handgepäck ^^😀

06.08.13

Ankunft GERMANY

Da komme ich verschlafen um 5 Uhr morgens aus dem Flughafen und wer steht da? mein kleiner Bruder, der auf einmal gar nicht mehr so klein ist, meine Schwester und meine Mama mit Sonnenblumen😀

07.08.13

Zurück im alten Deutschland. Home sweet home? oder eher Verwirrung. So viele weiße Menschen und Rolltreppen, der Geschmack von Käse und Joghurt…. HAch ist das schön. Und noch ein paar Überraschungsbesucher + Lieblingsessen haben meinen Tag perfekt gemacht. Dankeschöön